Nach der Pressekonferenz vom 19. Februar steht fest: Gemeinsam mit LRO Stuttgart bauen wir das neue Zentraldepot für das Deutsche Museum in München-Erding. Als Partner einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft (ÖPP) übernehmen wir die Verantwortung für diesen hochspezialisierten Forschungs- und Depotstandort – von der präzisen Planung über Bau und Finanzierung bis hin zum Betrieb über 25 Jahre.
Nur ein Bruchteil aller Exponate ist im Museum ersichtlich, der Großteil der Sammlungen – von historischen Flugzeugen bis zu frühen Computern – benötigt spezielle Depotflächen. Wir schaffen den Ort, an dem diese Kulturgüter für künftige Generationen sicher bewahrt und erforscht werden können.
Auf rund 14.180 m² entsteht eine Struktur, die modular auf bis zu 44.700 m² erweitert werden kann. Durch diese Flexibilität sichern wir die langfristige Nutzbarkeit und den dauerhaften Werterhalt der Investition. Ein durchdachtes Low-Tech-Konzept, Recyclingbeton und Photovoltaik auf dem Gründach sorgen zudem für einen verantwortungsvollen Ressourceneinsatz.
Wir freuen uns darauf, dieses Fundament gemeinsam mit LRO zu legen. Auf gute Nachbarschaft, Erding!
Die Kongresshalle in Nürnberg ist ein unvollendetes Bauwerk aus der Zeit des Nationalsozialismus und ein Symbol belasteter Geschichte.
Neben dem Neubau des Staatstheaters, den wir gemeinsam mit dem Architekturbüro LRO und erfahrenen Fachplanern realisieren, übernehmen wir nun auch den Ausbau wesentlicher Teile des Torsos.
10 von 17 Sektoren werden ertüchtigt, um Flächen für kulturelle Nutzungen zu schaffen. Insgesamt entstehen über 7.000 m² Ermöglichungsräume für Kunst, Kultur, Theater, Verwaltung und Veranstaltungen.
Die Arbeiten erfolgen unter außergewöhnlichen Bedingungen: denkmalgeschützte Fassaden, Wandstärken bis zu 2 m, Raumhöhen bis zu 9 m. Technisch anspruchsvoll und historisch hochsensibel.
So wächst die Kongresshalle Schritt für Schritt zu einem offenen Kulturareal, das Erinnerung, Gegenwart und Zukunft miteinander verbindet.
„Bauen an der Kongresshalle heißt, an einem historisch belasteten Ort Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.“, sagt Wolfgang Müller, einer unserer Geschäftsführer.
Mit dem Neubau der Bertha-Benz-Schule haben wir für den Landkreis Sigmaringen einen zeitgemäßen Lernort realisiert, der Raum für mehr als 1.300 Schüler bietet. Der Entwurf für den ringförmigen Bau mit zentralem Campus stammt von LRO aus Stuttgart und schafft klare Orientierung, indem er Unterrichtsbereiche, Werkstätten und Aufenthaltszonen zu einem stimmigen Gesamtensemble verbindet.
Holzfassaden, effizient strukturierte Grundrisse und ein ganzheitliches Barrierefreiheitskonzept prägen das Gebäude genauso wie die ökonomische Bauweise mit Betonfertigteilen und eine klare, nutzungsorientierte Organisation. Die kompakte Struktur, extensive Dachbegrünung und Photovoltaikflächen sichern langfristige Wirtschaftlichkeit und sorgen für ein belastbares, zukunftsfähiges Gebäude.
Verantwortung endet für uns nicht mit der Fertigstellung: Neben Planung und Realisierung übernehmen wir den Betrieb des Schulgebäudes für 25 Jahre und schaffen damit Planungssicherheit für den Landkreis Sigmaringen.
Ein Projekt, das zeigt, wie Baukultur, Bildung und regionale Verantwortung zusammenwirken können.
Mit besonderer Unterstützung der Künstler Robert Schad und Michael Luther.
In den nächsten Monaten entsteht im Innenhof des Landratsamtes in Reutlingen ein neues Kunstwerk von Robert Schad. Trotz 12 cm massivem Stahl und einem Gesamtgewicht von 1,6 Tonnen scheint die Skulptur „Blickweit“ frei im Raum zu schweben.
Robert Schad, gebürtiger Ravensburger, ist ein international tätiger Bildhauer und wurde unter anderem für sein übergroßes „Kreuz für Fatima“ am dortigen Wallfahrtsort bekannt.
Herzlichen Dank auch an unser Team vor Ort und vor allem dem dortigen Bauleiter Leon Schanz, der offensichtlich ein Herz für Künstler hat.
wir haben vom 22.12.2025 bis einschließlich 06.01.2026 Betriebsurlaub. Für die angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit in diesem Jahr möchten wir uns herzlich bedanken.
Genau zwei Jahre nach Vertragsunterzeichnung und pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres haben wir die neue Sporthalle am Birkenweg – vormals „ABC-Halle“ – erfolgreich an die Stadt Bad Saulgau übergeben.
Eine funktionale und zugleich architektonisch ansprechende Sporthalle, ausgestattet mit moderner Technik und errichtet im QNG/DGNB-Silber-Standard - den Qualitätssiegeln für nachhaltige Gebäude. Sie bietet großzügige Flächen für Training, Wettkämpfe und Veranstaltungen – ein Gewinn für Schulen, Vereine und das städtische Miteinander.
Mit der Sporthalle am Birkenweg verfügt Bad Saulgau nun über einen Ort, der Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft fördert. Wir sind stolz, dass wir mit unserem Team das Vertrauen für die Umsetzung erhalten haben.
Teamarbeit, die bei uns gebündelt ist: Von der Architekturabteilung, dem Rohbau über die Außenanlagen bis hin zu Fertigteilwerk, Zimmerei und Schlosserei – jede Abteilung trägt mit Präzision und Engagement zum Ergebnis bei.
So entsteht, was uns ausmacht: Qualität aus einer Hand.
Das Wohnquartier Naturella in Langenargen ist weit mehr als nur ein Ort zum Wohnen.
Neun klare Baukörper gruppieren sich um eine großzügige grüne Mitte mit Spiel- und Aufenthaltsbereichen, die Gemeinschaft fördern, ohne den persönlichen Rückzugsraum zu verlieren. So entsteht ein harmonisches Zusammenspiel aus Privatheit und Miteinander, eingebettet in eine verantwortungsvolle, zeitlose Architektur.
Nachhaltige Holzbauweise trifft hier auf klare Formen, hochwertige Materialien und liebevolle Details – für Wohnräume, die Wärme ausstrahlen und sich vom ersten Tag an richtig anfühlen.
Im Sommer übergaben wir 119 Wohnungen und ein kleines Dorfcafé an die Fränkel AG als unsere Bauherrin. Wo einst eine Industriebrache stand, steht nun ein Ort der Begegnung, des Lebens und des Miteinanders.
Architektur: Plösser-Architekten
„Die Hochzeit des Figaro“ auf der Baustelle des Staatstheaters Nürnberg
Ende September füllte sich die Baustelle der Kongresshalle mit festlicher Stimmung, als Nürnbergs Bürgermeisterin, Frau Prof. Dr. Julia Lehner, zur einer feierlichen Veranstaltung einlud.
Der Rohbau des neuen Orchesterprobensaales nahm erstmals akustische Gestalt in Form eines Klangraumes an: Mitglieder der Staatsphilharmonie Nürnberg sowie Sängerinnen und Sänger des Opernensembles präsentierten unter der Leitung von Generalmusikdirektor Roland Böer musikalische Auszüge aus „Die Hochzeit des Figaro“, Wolfgang Amadeus Mozart.
Ein akustisches Erlebnis der besonderen Art und für uns eine Premiere auf unseren Baustellen.
Das moderne Verwaltungsgebäude wird künftig bis zu 85 Mitarbeitenden des Regionalverbands Neckar-Alb (RVNA) und des Zweckverbands Regional-Stadtbahn Neckar-Alb (ZV RSBNA) Platz bieten – inklusive Sitzungssaal und Cafeteria.
Eugen Höschele, Vorsitzender des RVNA und des ZV RSBNA, hebt hervor: „Mit dem (…) beschlossenen Entwurf (…) haben wir eine wirklich außergewöhnlich hohe Qualität erreicht. Wir bekommen hier ein Verwaltungsgebäude, das nicht nur in Bau und Unterhalt hoch wirtschaftlich ist, sondern insbesondere im Bereich der Gebäudeenergieeffizienz in der Region und wahrscheinlich weit darüber hinaus auch beispielhaft ist.“
Dank des Ansatzes ‚Planen und Bauen‘ verbinden wir erstklassige Planungsqualität mit verlässlicher Kostenkontrolle und Terminsicherheit.
Die Verträge sind unterzeichnet, der Bauantrag eingereicht und wir stehen in den Startlöchern!
Der Neubau des SWR-Studios auf dem Tübinger Österberg war ein umfangreiches Projekt für uns und das Architekturbüro LRO aus Stuttgart. Von der ersten Verfahrensbekanntmachung bis zum tatsächlichen Auftrag vergingen ganze anderthalb Jahre.
Die Herausforderungen:
Enger Anwohnerkontext, sensible Natur und höchste technische Anforderungen an Schallschutz, Raumakustik und Medieninfrastruktur geprägt von einem anspruchsvollen Genehmigungs- und Bauprozess mit komplexen ökologischen Vorgaben. Daraus ergab sich, dass Fassade und Fenster höchste Schallschutzwerte zu erfüllen hatten und wir für den Studio- und Sendebetrieb zusätzlich Spezialtechniken integrieren mussten.
Und das alles verpackt in einem schönen Haus.
Das Ergebnis von detaillierter Planung und genauer Umsetzung. „Man hätte es sich architektonisch einfacher machen können, aber dann wäre es nicht dieses Gebäude geworden. Eines, das sich einfügt und trotzdem Charakter beweist.“, sagt unser Projektleiter Johannes Unger.
Unser Sommerfest war dieses Jahr ein echtes Abenteuer! Zu Beginn der Ferien durften wir die Festspiele Burgrieden ganz exklusiv erleben – eine echte Westernstadt mit Saloon-Flair, offener Bühne und jeder Menge Wildwest-Atmosphäre.
Während die Kinder beim Messerschnitzen und Haarbänder-Gestalten ihrer Kreativität freien Lauf ließen, nutzten die Großen die Zeit für Austausch, Lachen und geselliges Beisammensein.
Dann hieß es: Auf die Ränge! Nach einer Begrüßung durch "unsere Sheriffs“ Andreas Reisch und Wolfgang Müller begann eine packende Vorstellung mit Pferden, Feuer und jeder Menge Herzblut.
Auch wenn das Wetter dem Stück in der Pause ein Ende setzte, war die Stimmung großartig – ein Sommerfest, das uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.